Bei der Tierphysiotherapie handelt es sich um eine relativ neue Fachrichtung zur Behandlung von Kleintieren (Hund/Katze/Heimtiere) und Pferden, die sich jedoch zunehmender Beliebtheit und Akzeptanz erfreut.

Physiotherapie bedeutet Naturheilbehandlung oder – anders ausgedrückt – werden bei der Physiotherapie gestörte Körperfunktionen mittels natürlicher Therapieformen behandelt.

Lasertherapie mit dem Powertwin 21+
Manuelle Therapie, Klassische Massage

Die Manuelle Therapie dient der Behandlung von Funktionsstörungen, die die Beweglichkeit der Gelenke einschränken. Ziel ist die Mobilisation des erkrankten Gelenkes und eine Schmerzlinderung im behandelten Bereich.

Manuelle Therapie wird z. B. bei arthrotischen Veränderungen in den Gelenken erfolgreich eingesetzt.

Durch unterschiedliche Grifftechniken werden Haut- und Muskeldurchblutung sowie der gesamte Körperstoffwechsel positiv beeinflusst. Muskelbedingte Gelenksteife kann verhindert bzw. erfolgreich therapiert werden. Durch die schmerzlindernde und beruhigende Wirkung findet die Massage auch bei vielen psychisch bedingten Beschwerden ihren Einsatz.

Die Massage wird im Zusammenspiel mit anderen Techniken zu Verstärkung des Behandlungserfolges eingesetzt.

Neuromuskuläre Stimulationstherapie

Die Wirkungen werden als unspezifisch bezeichnet, da die Wirkmechanismen derzeit noch nicht eindeutig beschrieben werden können. Diese unspezifischen Wirkungen sind:

  • Regulation des Tonus von kontrahierenden Strukturen
  • Verbesserung des Muskel-Gelenkzusammenspiels
  • Optimierung der Funktion des lymphatischen Systems
  • Verbesserung der Mikrozirkulation
  • Sicherung der Gleitfähigkeit von Bindegewebe gegenüber anderen Geweben
  • Beeinflussung des sensorischen Systems

Einsatzgebiete

  • Muskelprobleme, wie z.B. druckempfindlicher Rücken
  • Verspannungen
  • Muskelatrophien
  • Muskelverhärtungen
  • Unspezifische Lahmheiten
  • Sehnen-und Bänderverletzungen
  • Wirbelsäulenmobilisation
  • Triggerpunktbehandlungen
  • Hämatome
  • unspezifische Funktionsstörungen
  • zur Unterstützung der Stoffwechselprozesse im gesamten Körper (Stoffwechseltherapie)
  • Nerven- und Gelenkmobilisation
  • rheumatischer Formenkreis
  • Narben- und Gelenkskontrakturen
  • spastische oder schlaffe Lähmung
  • operative Nachsorge
  • intensive Stimulationstherapie
Behandlungen auf neurophysiologischer Basis

So viel Hilfe wie nötig und so wenig wie möglich.
Neben diesem Leitsatz der Behandlung bei Nervenerkrankungen, ist die Eigenmotivation des Vierbeiners von großer Bedeutung für den Therapieerfolg. Wiedererlernen von verloren gegangenen Bewegungsabläufen, Nerven reizen, den Körper bewusst machen. Dagegen alle abnormen, krankhaften Bewegungsmuster hemmen. Das ist der Grundgedanke bei allen Techniken, die hier zum Einsatz kommen.

  • Nervenstimulation
  • Propriozeptionstraining
  • Anbahnung von physiologischen Bewegungen
  • Koordinationstraining
  • Gleichgewichtstraining
Aktive & gerätegestützte Bewegungstherapie

Je nach Krankheitsbild und Krankheitsverlauf kommt passives und/oder aktives Bewegen zum Einsatz. Zusammen mit Dehnungen und stabilisierenden Techniken wird die Beweglichkeit verbessert und die Muskulatur in ein gesundes Gleichgewicht gebracht.

Die aktive Therapie wird häufig durch den Einsatz von Geräten unterstützt.

Wirbelsäulentherapie nach Dorn

Die aus der Humanphysiotherapie bekannte Dornmethode ist eine sanfte manuelle Behandlungstechnik mit der sich Wirbel- und Gelenkblockaden einfach und schnell beseitigen lassen.

Sie ist auch hervorragend für die Behandlung am Hund geeignet. Ähnlich wie bei der Chiropraktik – aber auf wesentlich sanftere Weise – werden verschiedene Gelenke und Wirbel wieder in die richtige Position gebracht und die Wirbelsäule gerade ausgerichtet. Durch die Wiedereinstellung der korrekten Körperstatik wird die Grundvoraussetzung für einen dauerhaften Therapierfolg geschaffen. Gleichzeitig kann es durch die Entlastung der Nervenleitungen zu einer Besserung gestörter Organfunktion kommen.

Kombiniert mit einer sanften Massage nach Breuss, ist die Dorntherapie hervorragend geeignet, um zahlreiche Wirbelsäulenprobleme ohne Nebenwirkungen erfolgreich zu therapieren.

Manuelle Lymphdrainage

Erhöht die Transportfähigkeit der Lymphgefäße und bewirkt hierdurch eine Ödemrückbildung. Anwendung findet diese Technik bei jeder Form der Ödembildung, wenn nicht andere Krankheitsfaktoren die Behandlungstechnik ausschließen.

Der Heilungsprozess wird positiv unterstützt, Schmerzen werden reduziert.

Elektrotherapie (Amplivet®)

Wird angewandt…
bei Wirbelsäulenbedingte Schmerzen wie z.B. HWS-,BWS-,LWS-Syndrom, Spondylose, Osteochondrose, Dackellähme etc.

bei Tendopathien,Bandverletzungen, Verletzungsfolgen und Überlastungssyndromen wie Distorsionen, Kontusionen, Hämatome, Gelenksentzündungen etc.

bei Arthrose, z.B. Ellenbogendysplasie oder Hüftgelenksdysplasie

bei Muskelatrophie, z.B. nach Ruhigstellung, degenerativen Muskelerkrankungen

bei Paresen, z.B. bei Radialislähmung, Cauda- Equina-Syndrom

bei Neuropathien/Neuralgien

bei Wundheilungsstörungen

bei Lympödemen

bei Muskelverspannungen

v.m.

 

Das AmpliMed Synchro wirkt auf alle Strukturen, die bei einer Läsion beteiligt sein können. Drei therapeutisch wichtige Frequenzen(MF/NF und Schwellfrequenz) dringen tief ins Gewebe ein und wirken gleichzeitig auf Nerven und Muskeln.

Kälte/Wärme-Anwendungen

Einsatz zu Vorbereitung einer Therapie, z.B. zur Schmerzlinderung, zur Entspannung oder auch zur Reizgebung.

Blutegeltherapie

Geschichte der Blutegeltherapie:

ist einer der ältesten Methoden des Aderlass
unterschiedliche Schwerpunkte in den verschiedenen Kulturen
zu Beginn des 19.Jahrhunderts fast völlige Ausrottung
um 1920 Aufschwung durch Aschner`s Konstitutionstherapie
nach dem 2.Weltkrieg erneutes Verschwinden u.a. durch Medikamentenersatz
um 1970 internationaler Aufschwung durch Verwendung in der plastischen und rekonstruktiven Chirurgie
Blutegeltherapie:

bei Verschleiß (Arthrosen/Bandscheibenvorfällen/Spondylose)
bei Entzündungen, Quetschungen, Prellungen und Blutergüssen (Arthritis/Tendovaginitis/Bursitis/­Spondylitis/Cauda-Equina-Syndrom)
bei Schwellungen z.B. nach OPs Ödeme
bei schlecht heilenden Wunden
bei Thrombosen
bei Furunkel, Abzesse, Phlegmonen
bei Lipomen
bei Othämatomen (Blutohr)
Blutegeltherapie wirkt:

blutgerinnungshemmend
antithrombotisch
antibakterizid
antientzündlich
lymphstrombeschleunigend
immunisierend
schmerzlindernd

Hot Stone Massage

Hier demnächst weitere Informationen zum Thema Hot Stone Massage!